Stücke

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Noten und Spielweise

Wir verneigen uns vor dem Genie eines Johann Sebastian Bach. Die Originalkompositionen werden mit ihren Schwerpunkten, filigranen Abläufen und atemberaubenden Melodien 1 : 1 umgesetzt, auch die von Bach ursprünglich gesetzte Originaltonart setzen wir wieder ein. Um dem barocken Klangideal nahe zu kommen, verzichten wir in unserer Spielweise auf romantische Triller und Vibrato.

Bachs Tonart

Lag der Stimmton „a“ im 18. Jahrhunderts bei ca. 395 Hz, stiegt er bis Anfang des 20. Jahrhunderts auf 440 Hz und bis heute auf 443 Hz. Bach schrieb seine Musik nach einer Stimmung von ca. 415 Hz für den Kammerton a. Verglichen mit der heutigen Stimmung erklangen seine Werke einen Halbton tiefer (bei a = 440 Hz ergibt sich für gis = 415,3 Hz). In dieser von Bach gewählten Tonart spielen wir Magnifisax, das Himmelfahrtsoratorium, das Osteroratoriumm (Seraphimsax) und das Weihnachtsoratorium.