Pressestimmen

Bemerkenswertes Weihnachtsoratorium

Zur ostwestfälischen Adventszeit gehört Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium. Die meisten Aufführungen folgen der Tradition. Die evangelische Kantorei Jöllenbeck und die Westfälischen Saxophoniker bestritten einen anderen Weg. Damit brachten sie die wohl bemerkenswerteste Aufführung der Saison vor die Ohren des Publikums in der gut besuchten evangelischen Kirche Brake.
… Dass Bachs Musik ein besonderer „Drive“ innewohnt, haben schon Viele entdeckt. Wann hat man schon einmal einen so swingenden Eingangschor „jauchzet, frohlocket“ gehört? …
In der dritten Kantate gibt es das Sopran/Bass-Duett „Herr, dein Mitleid, dein Erbarmen“. Bootz hatte es für seine Saxophone gesetzt, erst der Vorlage getreu, dann unvermittelt swingend. Das Publikum ging mit, einige aus dem Chor auch und am Ende war klar: Bach bleibt Bach.
Neue Westfälische

Spielerisch eingeschwebter Barock

Die ausschließlich auf Saxophone setzende Orchestrierung erlebten die Besucher der voll besetzten Johanniskirche als reizvolle Abweichung vom konventionellen Barockorchester. … Im Vordergrund steht der elegante, klar fokussierte und vibratolos gehaltene Ton des Saxophons, auch beibehalten als im Nachklang zur Arie “Bereite dich, Zion” der 6/8tel Takt unvermittelt heftig ins Swingen gerät, um einem Instrumentalsolo die Grundlage zu bieten..

Ehe Chor, Pauken und alle Saxophone mit “Herrscher des Himmels” das Finale einläuten, demonstriert Bootz wie spielerisch locker Barock in heutige Musikformen einschweben kann. Ein frisches Intermezzo auf Pop-verdächtigem Generalbass und ein “Sphärenbach”, aufbauend auf einem kleinen, intensiv pulsierenden Motiv, das trickreich durch alle Klangregister weitergereicht wird, rahmen unter Verwendung der von Bach hier angelegten Harmonien die Arie “Schließe mein Herz” ein. Kosmische Signale, Kometenschweif, lang anhaltender, begeisterter Applaus.
Neue Westfälische

Weihnachtsoratorium Bielefeld 2015

Der Groove des Thomaskantors

Bach war ein Jazz-Musiker. Wer bislang noch Zweifel daran hegte, dass die Werke des berühmten Barockmusikers hervorragend grooven und swingen, sofern man sie nur geschickt bearbeitet, wurde am Samstagabend in der Johanniskirche eines Besseren belehrt. … übertreffen sich die neun Musiker … darin, den hochgesteckten spieltechnischen Anforderungen Genüge zu tun. Da wird auf das sonst so typische Vibrato verzichtet. Statt dessen spielen die Westfälischen Saxophoniker höllisch schwierige Läufe und Arabesken oder solistische, sehr gefühlvolle Begleitsequenzen als sei das die selbstverständlichste Sache der Welt..
Westfalen-Blatt

Frischer Wind schlägt Seiten im Bach-Buch um
… Und wie diese neun Bach spielen! Sie treten in der voll besetzten Ohmsteder Kirche an die Stelle der Streicher, Trompeter, Flötisten und Oboisten, die sonst den Instrumentalpart in Bachs Weihnachtsoratorium prägen. Diese „Westfälischen Saxofoniker“ harmonieren perfekt mit dem Ohmsteder Vokalensemble und den Sängersolisten. … Er ist prächtig gelungen. … Da entwickeln sich Swing und Groove etwa aus der Alt-Arie „Bereite dich Zion“ heraus und kehren im Bogen ebenso zum Original zurück wie am Schluss im Chor „Herrscher des Himmels“.
NWZ

Weihnachtsoratorium Bielefeld 2015

Barock lebte im Jazz und Blues neu auf
Westfälische Saxophoniker begeisterten mit außergewöhnlicher Interpretation. Atemberaubende Variationen, eine erstaunliche Klangfülle und immer wieder der Beweis, dass barocke Werke sich nahtlos mit der Welt des Jazz, Tango und Blues verbinden können. …
Diepholzer Kreisblatt

Eine musikalische Rarität der Extraklasse
… Man konnte buchstäblich fühlen, dass Bach eine enorm lebendige und ergreifende Musik geschrieben hat, die an diesem Abend ihre besondere hochkarätige eigenwillige Interpretation erfuhr – davon, dass sich diese Musiker mit Leib und Seele der Verschmelzung des Barock und Jazz verschrieben haben, ganz zu schweigen.
Westfalen-Blatt Rahden

Die Westfälische Saxophoniker verstanden es meisterhaft die Universalität des Maestros deutlich werden zu lassen. … Plötzlich erklangen Bachs atemberaubende Fugen und seine Kontrapunktik filigraner und wie befreit vom Muff der Jahrhunderte – Musik, die
alle Generationen zu faszinieren weiß.
Neue Westfälische Rahden

Weihnachtsoratorium Bielefeld 2015

Musik als Erlebnis
Die Mischung zwischen barocken Bachwerken und zum Teil improvisiertem Jazz und Blues begeisterte die Zuschauer einmal mehr. Es ist schon experimentell, was die Saxophoniker sich mit ihrer Musik zu Aufgabe gemacht haben. Doch dieses Experiment ist geglückt.
Neue Westfälische Bielefeld

Erkennen, überraschen und berühren
Soviel Engagement, soviel instrumentales Können und eine so geschickte Regie bei der Programmausführung verdienen uneingeschränkte Anerkennung. Vom Einzug des Nonetts über die wechselnden Spielpositionen bis zur geheimnisvollen Ausleuchtung des Kirchenraums war der Ablauf genauestens geplant und trug dazu bei, dass die 75 Minuten reine Spielzeit wie im Fluge verstrichen. Auch die Arrangements von Originalkompositionen Bachs bezeugten bestes handwerkliches Können. Die eigenen Improvisationen schließlich, durch die Werke des genannten Komponisten inspiriert, begeisterten erst recht das Publikum, so dass es mehrfach spontan in der voll besetzten Kirchen applaudierte.
Westfalen-Blatt

Weihnachtsoratorium Bielefeld 2015

Feuer der Ouverture loderte mit acht Saxophonen
… gaben einen reichen Überblick über die wunderbaren Möglichkeiten eines fabelhaft gespielten Saxophons. Die vielen mitwippenden Fußspitzen im Kirchenschiff waren ein schöner, wenn auch dezenter Hinweis auf das Hörvergnügen ohne Tanzschritte.
Haller Kreisblatt

Wunderschönes Konzert / Saxophoniker begeistern
Virtuos, originell, erfrischend anders: Das alles traf auf „Gloriasax – Vivaldi in concert“ der Westfälischen Saxophoniker zu. … mit spielerischer Leichtigkeit jede noch so schwierige Passage der anspruchsvollen Stücke zu meistern. Unvergleichlich war das Zusammenspiel der beiden Stilrichtungen. Mal kurz und knapp, mal fulminant und pompös – die acht Musiker nahmen die Besucher auf eine Reise in verrauchte Jazzkneipen und majestätische Ballsäle mit.
Diepholzer Kreisblatt

Brücken zwischen gestern und heute
Für die Saxophoniker verbinden sich Klassik und Jazz, daher können sie Musik von Johann Sebastian Bach ebenso lebendig wie modern interpretieren. Der musikalische Altmeister des Barock hätte – so er
das Konzert hätte anhören können – wohl selbst seine Freude an der reichhaltigen Musik gehabt.
Gießener Allgemeine Zeitung

Festlich und glänzend arrangiert, erklang der helle Bläsersound durch
den Kirchenraum, von der Pauke kraftvoll und exakt verstärkt. … Grandiose Dreiklangmotive und eine sich gegen Ende steigernde Dramatik aller Mitwirkenden ließen das Konzert festlich ausklingen.
Wetzlarer Neue Zeitung

Grandioses Klang-Kunstwerk verzaubert
Ihre Wurzeln liegen in der Klassik ebenso wie im Jazz – und gerade deshalb gelingt es ihnen, die alten Gräben zwischen der so genannten ernsten und der Unterhaltungsmusik vergessen lassen. Die Rede ist von den Westfälischen Saxophonikern. … Was an virtuoser Könnerschaft und musikalischem Witz zu hören war, trug den Charakter des Einmaligen. …
NOZ

Klassik trifft auf Moderne
Und so überrascht das Ensemble seine Zuhörer gleich mehrfach. Zunächst einmal mit der enormen klanglichen Bandbreite ihrer
zwölf Instrumente. Sie ersetzen in den Arrangements mühelos
ein vollständiges Orchester. … Virtuos erweitert MagnifiSax das Bachsche Werk „Magnificat« um Stücke im Stile eines Miles Davis
oder Grover Washington.
Westfalen-Blatt Rahden

Klangspuren zwischen Kirchenbänken
Eingesponnen in einen Kokon aus warmen Bariton-Soli, tropfenden Klängen, die von überallherzu kommen schienen, umgarnt von spielerisch variierten Tonlagen zwölfer Saxophone, die: sich unvermittelt zu Fanfarenriffs verdichteten: Es war ein ungewöhnlich einnehmender Auftakt eines ebenso ungewöhnlichen Konzertes der Westfälischen Saxophoniker aus Bielefeld. „Magnifsax – Bach in Concert“ titelte das Programm, das aufs Überraschendste Barock und Jazz zu einer spannungsgeladenen Einheit verband. Taumelnd leicht plaudernde Improvisationen mündeten ganz selbstverständlich in wehmütig-behutsamen Barockklänge. Übergangslos und rund das Kirchenschiff vereinnahmend.
Auf leisen Sohlen machten sich die „Saxophoniker« derweil zwischen
den Kirchenbänken auf den Weg, hinterließen Klangspuren im Raum.
Im Altarraum blieb schließlich allein das Tenorsaxophon zurück, erzählte bittersüße Geschichten, die ein dunkles, artig verspieltes Barockquartett aus dem hinteren Kirchenschiff beantwortete. Geschäftig-jazzige musikalische Großstadtszenerien wurden daraus, im Trio mit Klängen aus Bachscher Feder fortgeführt. Bässe, warme „Bauchklänge“ von irgendwoher trugen die versunken wirkende Melodie, vereinnahmten samtig-tief durchaus konkret fühlbar die Zuhörer. Melodischer Blues führte plötzlich Regie, höfisch jubelnde Barockmusik setzt Kontraste und von der Kanzel klingt ein filigranes Sopransaxophon-Solo, bald vom Enseroble vielschichtig überlagernd aufgenommen, zur dunkel pulsierenden Percussion sich aufbauend zu einer überbordenden Sinfonie.
In vorsichtigem Zwischenapplaus löste sich mitunter die Spannung
des Publikums, nach dem letzten verklingenden Ton wollte der
tosende Beifall kein Ende nehmen.
Diepholzer Kreisblatt

Könner am Bachschen Werk
Neue Westfälische Bielefeld

Witzig-spritzige Version von Vivaldis Gloria
– eine gelungene Mischung aus alt und neu, meisterlich interpretiert als Crossover zwischen E- und U-Musik.
Neue Westfälische Bad Lippspringe

Grenzgänger zwischen Klassik und Jazz
Sensibel arrangiert und gefühlvoll intoniert, tut sich da gut und gerne das Klangspektrum eines kleinen Orchesters auf. Sollte einem das durchaus trainierte Gehör solch einen Streich spielen, dass man neben strahlenden Trompeten und majestätischen Pauken auch noch warme Cellokantilenen und tremolierende Violinpassagen zu vernehmen meint?
Westfalen-Blatt Bielefeld

Festliches Finale mit acht Saxophonen
… überzeugten nicht nur die reiche und bunte Klangpalette der Saxophone zwischen klassischer Musik und JazzSynkopen, sondern auch die bedingungslose Einsatzfreudigkeit der acht Solisten, die sich nahezu traumhaft und ohne jeden musikalischen Bruch verstanden und durch die exakten Einsätze und vollendeten Überleitungen ihrer facettenreichen Instrumente aufs Höchste begeisterten.
Westfalen-Blatt

Ein Musikerlebnis der besonderen Art
Originalität und künstlerischer Tiefgang bei allem Spaß am Spielerischen entfalteten eine ungeheure, beredte Wirkung. Diese enthielt sehnsuchtsvolle Elemente, Momente reinster Lebenslust, Melancholie und gleichsam epische Passagen von nie abreißender Intensität und Spannung. Die Jazzelemente wirkten absolut nicht mehr als Fremdkörper, vielmehr verliehen sie der Barockmusik stellenweise etwas überaus Leichtes, fast Schwebendes. … Ausdauernder und rhythmischer Applaus feierte das Kunsterlebnis ersten Ranges und erreichte zwei Zugaben.
Lauterbacher Anzeiger

Bachs Musik hat viel »groove«
… Moderne Adaptionen klassischer Musik sind stets eine Gratwanderung, und nicht wenige stürzen dabei ab. Nicht so die Westfälischen Saxophoniker, die sich Johann Sebastian Bachs »Magnificat« angenommen haben. … Barocke Freude und impressionistische Klanggemälde ergänzten einander zu einem Gesamtkunstwerk von hoher Spiritualität, …. fürwahr, man wünscht sich öfter einen so angemessenen und zugleich inspirierten Umgang mit bekannten Werken und die Begegnung mit Künstlern, für die Reife und Neugier, Altes und Neues nicht Gegensätze, sondern sinnvolle Ergänzung bedeuten.
Westfalen-Blatt Bielefeld

Barockes Happening
Das Publikum fands unter Riesenbeifall magnifik.
Neue Westfälische, Bielefeld

Saxofone brachten Barockmeister Bach neu zum Klingen
.. Das Besonderer lag nicht nur im geglückten Konglomerat von Barock- und Jazzmusik, von kunstvollen Wechseln und virtuosen Hinübergleiten in die jeweils andere Sprachwelt, sondern viel mehr noch in der Ausnutzung des Kirchensanktuariums, um mit weitem Raumklang neue Klangfelder zu schaffen, … hatte den Reiz der bisher noch nicht so erlebten Musik, wunderbar diese Raumeffekte, diese schwebenden und singenden Töne voll von Eigenleben.
Westfälische Nachrichten Münster

Zwischen Jazzsession und barockem Orchester
… Die hochkarätigen Instrumentalisten der Westfälischen Saxophoniker zogen alle Register ihres Könnens. … Das Konzert war ein Glanzlicht,
das Bachverehrer ebenso wie Jazzfreunde zu begeistern vermochte.
Westfalen-Blatt Versmold

… Diese Choreographie war ein Klangerlebnis für sich. Das Erstaunliche aber war die klangliche Wandlungsfähigkeit der verwendeten Instrumente… Je nach Besetzung klangen die Melodien wie von Klarinetten, Oboen oder gar Bachtrompeten gespielt.
Herforder Kreisblatt

„Zeremonie“ im Schein der Teelichter
… Das Magnifisax war eine Perle unter den bisher dagewesenen Programmpunkten. Nicht dass die musikalische Darbietung nicht schon Genuss genug gewesen wäre. Doch die zwölf exzellenten Musiker zelebrierten diese Hommage an Johann Sebastian Bach wie ein heiliges Ritual.
Westfalen-Blatt, Löhne

Barocke Jazzklänge
Zwölf Saxophone spielen den ersten Satz des Magnificat von Johann Sebastian Bach. Der Hörer ist verblüfft. Hört er nicht Streicher? Wo sind die Posaunen dieser feierlichen Kirchenmusik? Die Antwort ist Magnifisax. … Durch geschicktes Kombinieren von Sopran-, Alt-, Tenor- und Baritonsaxophonen ist es möglich, Streichermusik erklingen zu lassen oder Blechbläser zu imitieren.
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Bach trifft Swing
Ein Bruch mit klassischen Konzertritualen, der wie eine Einladung ist zum Gebrauch der eigenen Sinne. Doch ist Magnifisax mehr als ein Hörexperiment. Vielfältig und phantasievoll nähert sich Magnifisax dem Original. Das Ergebnis ist eine spannende musikalische Begegnung, ein lebendiger Austausch, ein Dialog. JSB meets Swing.
Aber vom Feinsten.
Frankfurter Rundschau

Eine wunderbare Absage an das Schubladendenken
Magnifisax, das war ein außergewöhnliches, ein außerordentlich gutes, ein beeindruckendes Konzert, das die Westfälischen Saxophoniker darboten.
Westfälische Rundschau, Altena